Präzisionswerkzeuge grenzenlos wiederaufbereiten - ingenieur.de

2021-10-26 02:25:53 By : Mr. Garfield Zhao

Bauteile aus hochwarmfesten Werkstoffen wie Titan, Inconel oder Stählen Wann & in allen Branchen höchste Anforderungen Komplexe erfüllen. Eine entsprechend wichtige Rolle kommt den Dazu Benötigt Zerspanwerkzeugen zu.

Werkzeuge can dank hochmoderner Anlagentechnik bei den Spezialisten aus Sien solange entschichtet, geschliffen und wiederbeschichtet werden, wie es die Werkzeuggeometrie erlaubt.

Foto: Müller Präzisionswerkzeuge

Die Präzisionswerkzeuge, sterben sterben Metallblöcke zerspanend bearbeiten, Wannen hohen Temperaturen und hohen Schnittgeschwindigkeiten standhalten und dürfen nicht sterben kleinsten Unregelmäßigkeiten hinterlassen. Dabei nutzen sich sowohl ihre Beschichtung als auch ihre Schneiden ab und müssen regelmäßig aufbereitet werden. Spiralbohrer, Senker, Reibahlen oder Fräser can jedoch nur drei- bis fünfmal nachgeschliffen werden, da sterben Werkzeugoberfläche bei jedem Einsatz rauer und dadurch eine gut haftende Beschichtung wird immer schwieriger.

Bei der Zerspanung moderner Werkstoffe entstehen Aufschmierungen und Aufschweißungen an den Werkzeugoberflächen. Da this bei der Wiederaufbereitung meist nicht vollständig beseitigt und lediglich überbeschichtet Werden, WIRD sterben Werkzeugoberfläche immer rauer. Dadurch verschlechtert sich die Schichthaftung der Nachbeschichtung. Kräfte und Zerspanungsmomente erhöhen sich signifikant und sterben Bearbeitungstemperaturen steigen. Dies alles trägt dazu bei, dass sich der Spanfluss beschädigt. Und nicht zuletzt wird die Bildung von Aufbauschneiden erheblich. Dadurch verringert sich die Standzeit des Werkzeugs mit jedem Nachschliff.

Durch Entschichten vor einem Nachschliff kann dieses Problem gelöst werden. Die konventionelle Entschichtung hat jedoch den Nachteil des „Cobalt Leaching“. This tritt auf, wenn der Kobalt-Binder aus der Werkzeugoberfläche gelöst WIRD. Dieser Kobalt-Binder hält die Wolframcarbid-Körner des Verbundstoffs Hartmetall zusammen. Löst sich der Binder, halten auch die Wolframcarbid-Körner nicht mehr fest in ihrem Gefüge.

Cobalt Leaching macht die Oberfläche von Werkzeugen mechanisch weniger belastbar. Beim späteren Nachbeschichten des instandgesetzten Werkzeuges bleibt sterben Beschichtung nur an den äußeren Wolframcarbid-Körnern haften, sterben Dann unter Belastung zusammen mit der Beschichtung wegbrechen.

Müller Präzisionswerkzeuge aus Sien bietet nun eine Kombination aus Be- und Entschichten an, mit der Cobalt Leaching wirksam vermieden WIRD.

Die clevere Kombination aus Be- und Entschichten hilft, „Cobalt Leaching“ wirksam zu vermeiden.

Foto: Müller Präzisionswerkzeuge

Voraussetzung DAFÜR IST jedoch, dass. dass die Werkzeuge auch ihre erste Beschichtung im Hause Müller bekommen haben. Für diesen Quantensprung in der Werkzeugaufbereitung sorgt die Kombination der Beschichtungsanlage „411 Plus“ mit Einer Entschichtungsanlage „CT-40“ des Schweizer Anbieters Platit. Die Werkzeuge werden nicht nur zuverlässig nachgeschliffen, sie erreichen durch den Prozess „Entschichten – Schärfen – Beschichten“ auch wieder die Standzeit eines Neuwerkzeugs.

Dem Aufbereitungsprozess verhilft ein abschließender, besonders präziser Polierprozess „zur Perfektion“. Bei dem in Kooperation mit der Roboterakademie Birkenfeld entwickelt Verfahren bringt ein Druckluftstrahl Polierstrahlmittel gleichmäßig auf die Werkzeugoberfläche auf. Eventuelle Tröpfchen werden entfernt und eine homogene, extrem glatte Werkzeugoberfläche entsteht. Dies wirkt sich äußerst positiv auf die Standzeit und die Bearbeitungsqualität der Sonderwerkzeuge aus.

„Dank dieser Kombination von Be- und Entschichten lassen sich Werkzeuge nicht wie nur drei- bis fünfmal aufbereiten“, sagt Mathias Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von Müller Präzisionswerkzeuge. „Wir entschichten, schleifen und beschichten, solange dies die Werkzeuggeometrie erlaubt ist.“

Für sterben erneute Beschichtung der WIRD sterben Beschichtungsanlage mit den zuvor entschichteten Werkzeugen bestückt.

Foto: Müller Präzisionswerkzeuge

Ein Beispiel aus der Serienfertigung von Abgasturboladergehäusen bei einem bekannten Automobilzulieferer zeigt die Effizienz des Verfahrens: nur noch 100.

Mit dem neuen Entschichtungsverfahren von Müller Präzisionswerkzeuge ließ sich sterben Oberflächenbeschichtung einschließlich der Aufschmierungen abtragen, sterben durch sterben Verwendung Immer Weicher und Zäher Werkstoffe entstehen. Damit entspricht das Werkzeug schnell dem Neuzustand und erreicht auch nach dem zweiten oder dritten Nachschliff immer wieder seine Originalstandzeit.

Müller Präzisionswerkzeuge bietet die Entschichtung und das nachfolgende Beschichten sowohl für seine eigenen Werkzeuge als auch in der Lohnbeschichtung für Fremdwerkzeuge an. Die Kunden profitieren dann nicht nur von den genannten Vorteilen, sondern auch vom fundierten Wissen des Werkzeugherstellers in der Vor- und Nachbehandlung von Sonderwerkzeugen.

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