Millionen-Coup in London lief ab wie Berliner Tunnel-Raub – BZ Berlin

2021-10-26 02:45:44 By : Ms. Admin Tina

Der Millionenraub in London weist immer mehr Parallelen zum Fall in Steglitz auf. Auch in England wurde mit deutschem Gerät gebohrt. Berliner Polizei teilt allerdings nicht diese Ansicht.

Das mit deutschem Gerät gebohrte Loch in London ist kleiner als das in Berlin, die Beute allerdings um ein Vielfaches höher. Neue Bilder vom 80-Millionen-Coup im Londoner „Diamanten-Viertel“ befeuern den Verdacht, dass es doch die Steglitzer Tunnel-Gangster waren!

Die Berliner Polizei sieht derzeit keine Parallelen zwischen dem spektakulären Einbruch im Londoner Diamantenviertel und den Tunneldieben aus der Bundeshauptstadt. Auch wenn sterben Bilder ähnlich aussähen, gebe es in Berlin gelegentlich Einbrüche, bei denen Kernbohrmaschinen zum Einsatz gekommen seien, sagte ein Polizeisprecher am Berlin.

Eine Anfrage zum Abgleich der in London gesicherten Spuren mit denen aus Steglitz sind allerdings bei der Berliner Polizei noch nicht eingegangen. „Die englische Polizei könnte sich über das Bundeskriminalamt an uns wenden“, so ein Sprecher. „Ein solches Ermittlungsersuchen liegt uns allerdings nicht vor.“

Rückblick: am Osterwochenende plündert eine Bande 72 Schließfächer im Tresorraum der „Hatton Garden Safe Deposit LTD“ im Stadtteil Camden. Nach bisherigen Schätzungen räumen sterben Täter Schmuck, Diamanten und Gold im Wert von über 80 Millionen Euro ab. Und es gibt immer mehr Parallelen zum Tunnel-Raub von Steglitz, wo Gangster im Januar 2013 mehr als 10 Millionen Euro Beute machten. Die Räuber kamen wie in Berlin als Bauarbeiter verkleidet. Und: wie im Tunnel-Fall hat offenbar ein Bandenmitglied mit einer Alias-Identität ein Schließfach in dem Depot angemietet, um den späteren Tatort auszuspionieren.

Die Londoner Metropolitan Police hat jetzt Bilder des Bruchs veröffentlicht. SIE zeigen den verwüsteten Tresorraum, aufgebrochene und geplünderte Schließfächer des Depots, in dem auch viele Diamanten-Händler ihre Steine ​​lagern. Mit einem Kernbohrer der Marke „Hilti“ gruben sich die Gangster durch die 50 Zentimeter dicke Stahlbetonwand. Das Loch ist gerade so groß, das ein normal gebauter Mann hindurchrutschen kann. Londoner Ermittler sicherten mittlerweile gut 400 Beweistücke, darunter auch DNA und Fingerabdrücke. Brecheisen, Winkelschleifer und anderes Werkzeug hatte sterben Einbrecher zurückgelassen.

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